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Erfolge mit Naturheilverfahren bei Erkältungskrankheiten

Naturheilverfahren wirken entzündungshemmend und stärken das Immunsystem

Die Anwendung von Verfahren der Naturheilkunde hat sich als alleinige Maßnahmen zur Symptomlinderung nicht nur bei leichten Erkältungskrankheiten bewährt. Auch durch den zusätzlichen Einsatz, zum Beispiel zu einer Antibiotikatherapie, können Dauer und Intensität einer bakteriellen Atemwegsinfektion vermindert werden. Hier einige geeignete Mittel und Maßnahmen:

Gerade bei beginnenden und leichteren Verläufen einer Erkältungskrankheit haben sich verschiedene, aus der Volksheilkunde stammende Empfehlungen bewährt, zum Beispiel:

  • Gurgeln mit Salzwasser
  • Heiße Hühnersuppe (Wirkung ist durch Studien gesichert!)
  • Warme Getränke

Davon abzugrenzen sind die ärztlich verordneten Methoden der Naturheilverfahren, deren Inhalte im wesentlichen mit den Kneippschen Verfahren übereinstimmen.

Entwickelt sich aus einer Erkältung eine Stirn- und Kiefernhöhlenentzündung, Rachenentzündung, Gehörgangs- oder Mittelohrentzündung oder Bronchitis, dann haben medikamentöse Verfahren wie die Phytotherapie und nichtmedikamentöse Verfahren wie die Hydrotherapie einen hohen Stellenwert. Erfahrungsgemäß lassen sich damit sowohl Patienten mit akuten Erkrankungen risikoarm und - nebenbei bemerkt - kostengünstig behandeln, und es wird auch die Wahrscheinlichkeit der Wiedererkrankung gesenkt.

Dieses Vorgehen schließt keineswegs aus, dass bei Patienten mit einem schweren Verlauf der Infektion situativ das nötige Antibiotikum verordnet wird, so dass die Naturheilverfahren dann zusätzlich angewandt werden. Dass sie parallel zu einer Antibiotikatherapie eingesetzt werden sollten, belebt wiederum die Praxis: Verlaufsdauer und ntensität einer schweren nfektion önnen abgekürzt und unerwünschte Wirkungen zum Beispiel im Magen-Darm-Trakt vermindert werden. Außerdem kann die Genesungsphase verkürzt werden.

Naturheilverfahren wirken bei Infektionen der oberen und unteren Atemwege entzündungshemmend und immunstärkend. Einige Verfahren können gezielt zur Schleimlösung eingesetzt werden, zumal sie häufig ergänzend wirken.

Bei einer Rachenentzündung, die zu etwa 80% durch Viren entsteht, haben sich bewährt:

Mundspülungen mit verdünnter Tinktur aus Myrrhe und Salbei (Salviathymol®). Intensives Gurgeln sollte allerdings vermieden werden, weil es sonst zu einer intensiven Schleimhautreizung kommen kann. Diese Substanzen haben sich auch bewährt bei der Bildung von Mundbläschen (Aphthen) und bei Lippenherpes. Man sollte sie lokal auftupfen und anschließend eine Melissenextrakthaltige Salbe (Lomaherpan ®) auftragen.

Das Trinken schleimhaltiger Drogen (Mucilaginosa) als Tee, wie etwa Eibischwurzel (Althaeae radix) und Spitzwegerichkraut (Plantaginis laceolatae herba). Die Drogen werden jeweils zu gleichen Teilen gemischt. Ein Teelöffel voll wird mit einer Tasse heißem Wasser überbrüht und fünf Minuten ziehen gelassen. Der Tee sollte Schluckweise mehrmals am Tag getrunken werden.

Autor:

Dr. Bolz
Hauptstr. 62
45549 Sprockhövel
www.praxis-bolz.de