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Biologische Krebs-Zusatztherapie

Die Diagnose „Krebs“ ist für alle Betroffenen und ihre Angehörigen zunächst ein einschneidendes lebensveränderndes Schockerlebnis. Auch für die behandelnden Ärzte gibt es nicht immer den „Goldstandard“, nach dem ein bösartiger Tumor optimal behandelt werden sollte. Viele Betroffene beschleicht auch anfänglich eine Ohnmacht gegenüber einer „Medizin-Maschinerie“, der sie sich ausgeliefert fühlen.

Ein an einer bösartigen Erkrankung Leidender sollte von allen Beteiligten zunächst wieder in einen beruhigten Zustand zurückgeführt werden, damit er selbst aktiv an seiner Behandlungsform mitwirken kann. Er sollte möglichst breit informiert werden, welche Möglichkeiten sich für ihn bieten, damit er dann eine Entscheidung fällen kann, mit der er „leben“ kann, hinter der er auch steht. In den allerseltensten Fällen ist eine sofortige Intervention nötig, beispielsweise bei akuter Blutung, akutem Darmverschluss oder ähnlichem.

Eine Therapie oder Abfolge von mehreren Zyklen kann nur optimal wirken, wenn der Patient hinter diesen Therapien steht, denn seine Selbstheilungskräfte werden nachweislich unterstützt und mobilisiert. Unter dem Aspekt der „Salutogenese“ ist der Krebserkrankte ja nur zu einem kleinen Teil erkrankt, das grosse ganze Gesunde kann er weiterhin stark erhalten und ihm so Kraft verleihen.

Sicherlich hat die etablierte Krebstherapie sehr vielen Menschen geholfen; dies zu bezweifeln wäre verantwortungslos und töricht. Beispielsweise ist bei soliden Tumoren (Krebserkrankungen von Organen und Geweben) eine Tumorentfernung durch Operation noch immer Mittel der Wahl. Doch auch hier sieht man einen steten Wandel zu immer schonenderen Methoden. Ein Beispiel ist hier die Brust-Operation, vor Jahren noch wirklich radikalst, heute schonend.

Auch nach einer Operation werden teilweise unsensibel weiterführende Chemotherapien und/oder Behandlungstherapien verordnet, ohne auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten einzugehen. In vielen Einzelfällen kann eine solche Entscheidung hilfreich sein, nicht aber in jedem Fall.

Biologische Zusatztherapien werden in aller Regel Patienten vorenthalten, bei denen unter stationären Bedingungen ein Tumor diagnostiziert und gleich behandelt wird. Möglichkeiten einer Immunstimulation schon gleich zu Beginn der Diagnose „Krebs“ werden nur ausnahmsweise angeboten.

Autor:

Dr. Bolz
Hauptstr. 62
45549 Sprockhövel
www.praxis-bolz.de