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Therapie mit Gesamt-Thymusextrakt

Die Thymusdrüse ist ein mandarinengroßes Organ hinter dem Brustbein. Es steuert unser Immunsystem. Die Abwehrzellen werden zwar im Knochenmark gebildet, sind dann aber noch nicht reif für ihre Aufgabe. Die nötige "Schulung" bekommen sie dann in der Thymusdrüse. Diese bildet sogenannte Zytokine, das sind Botenstoffe, die die Abwehrzellen biochemisch verändern. Erst dann sind sie in der Lage, Viren, Bakterien, Pilze, aber auch Krebszellen zu erkennen.

In der Pubertät erreicht die Thymusdrüse, auch sogenannte "Jungdrüse", ihre volle Größe. Danach bildet sie sich langsam zurück. Im Alter von etwa 40 Jahren hat sie ihre Funktion weitgehend eingestellt. Aber Vorsicht: Eine schwache Thymusdrüse bedeutet gleichzeitig eine schwache körpereigene Abwehr. Durch diese Tatsache leuchtet es dann ein, daß vor allem in der zweiten Lebenshälfte chronische Krankheiten, auch Krebs, zunehmen.

Eingreifen und vorbeugen kann man aber mit einer Behandlung mit Gesamt-Thymusextrakt. Thymuspeptide regulieren dann die Funktion der Thymusdrüse. Sie bildet wieder genauso viele Abwehrkräfte, wie nötig sind, damit der Mensch gesund bleibt.

Die Thymus-Therapie kann bei häufigen Infekten - Erkältung, Husten, Schnupfen, Blasenentzündungen u. a. - helfen und wird vor und nach Operationen eingesetzt. Auch bei anderen Fehlreaktionen des Immunsystems, z. B. wenn es auf "harmlose" Stoffe überreagiert wie bei Allergien oder entzündlichem Gelenkrheuma, unterstützt Thymus-Therapie die Behandlung.

Auch Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter können von einer Thymus-Therapie profitieren. Aktuelle Studien weisen eindeutig darauf hin, dass die Zahl infektiös-entzündlicher Erkrankungen deutlich rückläufig war und sich der Immunstatus deutlich verbesserte. Auch die subjektive Lebensqualität, die zum Teil bei den Studienteilnehmern erheblich beeinträchtigt war, verbesserte sich durch die Behandlung.

Eine Behandlungsserie umfaßt 10 Injektionen in den Gesäßmuskel, 2 Injektionen wöchentlich.

Warum können Tierkrankheiten wie die in England aufgetretene BSE-Rinderkrankheit nicht durch Thymus-Extrakte übertragen werden?

Diese Tierkrankheit existiert auch in Deutschland seit Jahrzehnten bei Schafen, Pferden und Ziegen als Scrapie. Sie wird durch massive Fütterung von Tierkörpermehl oder Innereien aus Schafschlachtungen an Rinder auf diese übertragen.

Seit Jahrzehnten werden millionenfach aus dem natürlichen Spendertierreservoir Arzneimittel wie Insulin, Kälberblutextrakt, Gallemittel, Serumimpfstoffe zur Heilung am Menschen verwendet. Die Technik der Gewinnung schließt eine Infektion so sicher aus wie es auch bei Verabreichung einer chemischen Arzneispritze der Fall ist.

Spendertiere für den Thymusextrakt

sind Kälber aus BSE-freien, deutschen Beständen werden während der Aufzucht veterinärmedizinisch überwacht erhalten kein tiermehlhaltiges Futter werden vor der Schlachtung amtstierärztlich und auf Rückstände wie Hormone, Antibiotika, Schwermetalle u. a. untersucht.

Außerdem werden die gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen eingehalten: "Bekanntmachung über die Zulassung und Registrierung von Arzneimitteln vom 28.03.96, Abwehr von Arzneimittelrisiken, Stufe II" (Banz Nr. 67 vom 04.04.96, Seite 4158)

Bitte beachten Sie auch: Die Behandlung mit Thymus-Extrakt ist nicht gleichzusetzen mit einer Frischzellentherapie!

Die Berichte über schwere Allergieschocks oder Infektionen beziehen sich ausnahmslos auf die Frischzellentherapie. Bei der Behandlung mit Thymus-Extrakt kommt im Gegensatz zur Frischzellentherapie nur niedermolekulares Eiweiß zur Anwendung und obengenannte Reaktionen können daher gar nicht entstehen.

Die Patienten sollten weiterhin Vertrauen in eine seit Jahrzehnten ohne jegliche Schäden, jedoch mit großem Nutzen angewandte Heilmethode haben. Sie sollten auch Vertrauen haben, daß die zahlreichen Sicherheitskontrollen lückenlos durchgeführt werden müssen, wie diese bei jedem Arzneimittel Vorschrift sind.

Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen leider nicht übernommen und betragen inklusive Medikament 125,00 Euro.

Autor:

Dr. Bolz
Hauptstr. 62
45549 Sprockhövel
www.praxis-bolz.de