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Ausgeglichen durch den Tag
- Informationen zur vegetativen Dystonie

Sie sind nervös und angespannt? Sie leiden unter unerklärlichen Kopfschmerzen, Rückenproblemen, Herz-Kreislauf-Störungen oder Magen-Darm-Beschwerden? Sie fühlen sich „krank“, ohne dass eine organische Ursache zu finden ist? Der Arzt bezeichnet dieses Beschwerdebild als vegetative Dystonie. Solche funktionellen Störungen entstehen, wenn das vegetative Nervensystem beispielsweise bei erhöhtem Dauerstress aus dem Gleichgewicht gerät. Eine spezielle naturheilkundliche Kur kann auf natürliche und sanfte Weise körpereigene Regulationsmechanismen harmonisieren und die vegetative Balance fördern. Damit Sie sich wieder gesund und ausgeglichen fühlen!

Was ist eine vegetative Dystonie?

Sie fühlen sich abgespannt und „krank“? doch bislang konnten Sie für Ihre Erschöpfung, Ihr Herzrasen, Ihre Verdauungsprobleme oder Schmerzen keine medizinische Abhilfe finden? Nun hat Ihr Arzt eine vegetative Dystonie diagnostiziert. Dies bedeutet, dass Ihre Beschwerden nicht durch die Erkrankung eines Organs verursacht werden. Vielmehr sind die Funktionsabläufe bestimmter Organsysteme gestört. Zugrunde liegt eine Fehlsteuerung des vegetativen Nervensystems.

Das vegetative Nervensystem reguliert unwillkürliche Organfunktionen wie Atmung, Herzschlag, Verdauung, Stoffwechsel oder Drüsentätigkeit. Dabei ergänzen sich sympathisch und parasympathische Nervenbahnen in ihrer Wirkung. Ein ausgeglichenes Zusammenspiel von sympathischen und parasympathischen Nervenfasern sorgt für eine reibungslose Funktion der Organe.

Wenn das Nervensystem aus dem Gleichgewicht gerät

Bei Stress beispielsweise bündelt der Organismus rasch alle Kräfte: die sympathischen Nervenfasern aktivieren Herzschlag und Atmung, aber bremsen die Magen-Darm-Tätigkeit, die Muskulatur spannt sich an, die Hormonproduktion steigt, die Aufmerksamkeit verstärkt sich. Ist die stressige Situation vorüber, beenden die parasympathischen Nervenbahnen den Alarmzustand wieder.

Doch wird Stress zum Dauerzustand und fehlen ausreichende Erholungsphasen, gerät das Zusammenwirken der vegetativen Regulationsmechanismen aus der Balance. Das vegetative Nervensystem kann seinen Steuerungsaufgaben nicht mehr gerecht werden. Innere Unruhe, nervöse Erschöpfung und wechselnde organische Beschwerden sind die Folge.

Nervös, angespannt, erschöpft?

Sie fühlen sich müde und erschöpft? Sie kommen aber dennoch nicht zur Ruhe, sind angespannt, unausgeglichen und gereizt? Nervöse Erschöpfung und Unruhezustände sind ein typischer Beschwerdekomplex der vegetativen Dystonie. Leiden Sie jedoch unter anhaltender Antriebslosigkeit und fehlt Ihnen jede Lebensfreude, sind Sie möglicherweise an einer Depression erkrankt – dann benötigen Sie eine weitreichende fachärztliche Behandlung.

Eine vegetative Dystonie kann sich entwickeln, wenn unausgewogene Lebensführung die vegetative Balance stört. Bestimmen Sorgen, Stress und Hektik den Alltag, bleibt oft keine Zeit für die schönen Dinge des Lebens, für Ausgleich und Entspannung.

Häufig Schmerzen, ständig „krank“?

Sie nehmen sich familiäre Probleme „schwer zu Herzen“? beruflicher Ärger „schlägt Ihnen auf den Magen“? Finanzielle Sorgen „lasten auf Ihren Schultern“? Überfordern anhaltende psychische Belastungen das vegetative Nervensystem, kann es zu Verspannungen, Verkrampfungen und Fehlsteuerungen der inneren Organe kommen. Der Organismus entwickelt körperliche Symptome. Je nach individueller Veranlagung sind unterschiedliche Organsysteme für vegetative Regulationsstörungen anfällig: manchmal ist eher das Herz-Kreislauf-System betroffen, ein andermal die Verdauung. Der eine reagiert mit Schweißausbrüchen, Schwindel, Herzrasen, der andere bekommt Kopfschmerzen oder Rückenprobleme. Charakteristisch für eine vegetative Dystonie ist ein häufiger Wechsel der körperlichen Beschwerden.

Eine Balance finden

Die Belastbarkeit des vegetativen Nervensystems ist individuell sehr unterschiedlich. Die Doppelbelastung Beruf plus Familie stellt das Nervenkostüm auf eine harte Probe. „Freizeitstress“ oder auch finanzielle Probleme, Zukunftsängste oder ungelöste seelische Konflikte strapazieren die Nerven.
„Verordnen“ Sei sich weniger Stress und sorgen Sie für Ausgleich und Erholung – möglichst schon, bevor es zu gravierenden gesundheitlichen Störungen gekommen ist! Eine spezielle naturheilkundliche Kur unterstützt Sie dabei, Ihr vegetatives Gleichgewicht zu erhalten und kräftigt Ihr strapaziertes Nervenkostüm.

Vegetative Beschwerden natürlich regulieren

Hat Ihr Arzt eine organische Erkrankung ausgeschlossen und eine vegetative Fehlsteuerung als Ursache Ihrer Beschwerden festgestellt, kann eine spezielle naturheilkundliche Kur Ihre strapazierten Nerven wieder ins Lot bringen! Sorgfältig aufeinander abgestimmte naturheilkundliche Präparate können die körpereigenen Regulationsmechanismen durch feine Reize harmonisieren und die Regenerationsfähigkeit der Organsysteme fördern. Die Behandlung bessert so die typischen Beschwerden der vegetativen Dystonie, stabilisiert Herz und Kreislauf, entkrampft und lindert Schmerzzustände und normalisiert die Verdauung. Sie fühlen sich wieder gesund und vital.

Sich gesund und ausgeglichen fühlen...

So wirkt die naturheilkundliche Kur:
  • harmonisiert die vegetativen Regulationsmechanismen
  • kräftigt das Nervenkostüm
  • entspannt bei nervösen Störungen
  • beruhigt bei nervöser Unruhe
  • stärkt bei Erschöpfung
  • bessert Verstimmungszustände
  • entkrampft und lindert Schmerzzustände
  • fördert die Verdauung
  • stabilisiert Herz und Kreislauf
Bei Interesse an einer „vegetativen Kur“ wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt.

Das können Sie zusätzlich tun:

  • Bewegen Sie sich regelmäßig, am besten an der frischen Luft. Spaziergänge, Fahrradfahren oder Schwimmen haben eine ausgleichende Wirkung auf das vegetative Nervensystem!
  • Fördern Sie Hobbys, pflegen Sie Freundschaften!
  • Gönnen Sie sich Entspannung! Wohltuend können auch Yoga und autogenes Training wirken!
  • Stärken Sie Ihr vegetatives Nervensystem durch Wechselduschen oder Ganzkörpermassagen!
  • Besonders bei Magen-Darm-Problemen ist eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Ballaststoffen empfehlenswert. Viel trinken nicht vergessen! Strapazierte Nerven brauchen vitaminreiche Kost, insbesondere Vitamin B. Magnesium kann die Toleranz gegenüber Stress erhöhen.
  • Meiden Sie Nikotin, Koffein und Alkohol.

Autor:

Dr. Bolz
Hauptstr. 62
45549 Sprockhövel
www.praxis-bolz.de